Harmonia.
Niveau 1 · Lektion 2

Akkorde

Eine Dreiklang aufbauen, mit einer Septime bereichern, Umkehrungen meistern.

🎹
Pause Culture · Les Accords
J.S. Bach (1685–1750)

Es wird erzählt, dass Bach nachts aufstand, um am Klavier einen von seinen Söhnen unaufgelöst gelassenen Tritonus aufzulösen. Der dissonante Akkord erzeugte eine so starke Spannung…

💡

À retenir : Ein Akkord ist nicht nur ein Stapel von Noten — er ist eine Kraft, die nach Ruhe sucht.

Einen Dreiklang aufbauen

Ein Akkord entsteht aus einer einfachen Idee: Terzen stapeln. Man beginnt mit einem Grundton, geht eine Terz nach oben, dann noch eine. Zwei gestapelte Terzen ergeben drei Töne — einen Dreiklang. Was die vier Typen unterscheidet, ist die Größe jeder Terz.

Grundton
Akkordtyp
CC – E – Gstabil
C
Grundton
Tierce majeure (4 demi-tons)
E
Terz
Tierce mineure (3 demi-tons)
G
Quinte
Quinte: juste (7 demi-tons)

La triade la plus lumineuse. Sa quinte juste lui donne une assise solide — couleur brillante, affirmée, ouverte.

Do3MiFaSolLaSiDo4MiFaSolLaSiDo5

Die 4 Dreiklangstypen

TypStruktur (Terzen)QuinteStabilitätBeispiel (auf C)
DurTierce majeure (4 demi-tons)
+ Tierce mineure (3 demi-tons)
juste (7 demi-tons)stabilC = C–E–G
MollTierce mineure (3 demi-tons)
+ Tierce majeure (4 demi-tons)
juste (7 demi-tons)stabilCm = C–Eb–G
VermindertTierce mineure (3 demi-tons)
+ Tierce mineure (3 demi-tons)
diminuée (6 demi-tons)instabilCdim = C–Eb–Gb
ÜbermäßigTierce majeure (4 demi-tons)
+ Tierce majeure (4 demi-tons)
augmentée (8 demi-tons)instabilCaug = C–E–G#