Harmonia.
Stufe 2 · Lektion 24

Les accords de sixte augmentée

It+6, Fr+6, D+6 — drei romantisch veränderte Akkorde, ihre Gegenbewegungsauflösung und ihre Verwendung in der Musik des 19. Jahrhunderts.

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Pause Culture · Ausdrucksstarke alterierte Akkorde
Franz Liszt (1811–1886)

Liszt verwendete die deutsche übermäßige Sexte als harmonische Signatur — ein Akkord, der die gesamte romantische Spannung in 3 oder 4 Tönen konzentriert.

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À retenir : Ein gut platzierter alterierter Akkord ist mehr wert als zehn gewöhnliche.

Die drei übermäßigen Sexten

Der übermäßige Sextakkord ist ein alterierter Subdominantakkord, der durch das Intervall der übermäßigen Sexte zwischen bVI (im Bass) und #IV gekennzeichnet ist. Es gibt drei Varianten — die italienische, französische und deutsche — jede mit eigener Konstruktion und Klangfarbe.

Kontext in C-Dur: In allen folgenden Beispielen befinden wir uns in C-Dur. bVI = As, I = C, #IV = Fis. Diese drei Töne bilden den gemeinsamen Kern aller übermäßigen Sextakkorde.

Klicken Sie auf einen Akkord, um ihn zu erweitern und zu hören.

It+6
Italienische SextebVI – I – #IV
Die einfachste der drei
Lab – Do – Fa#
Fr+6
Französische SextebVI – I – II – #IV
Enthält die Dominantnone (D). Farbiger als die italienische, sie kündigt bereits den Klang von V9 an.
Lab – Do – Ré – Fa#
Al+6
Deutsche SextebVI – I – bIII – #IV
Die reichste und am häufigsten verwendete. Enharmonisch identisch mit einem Dominantseptakkord (As7), aber ihre Auflösung ist anders.
Lab – Do – Mib – Fa#
Universalregel der übermäßigen Sexten: Unabhängig vom Typ (It+6, Fr+6, Al+6) löst sich das Intervall der übermäßigen Sexte (bVI–#IV) immer in Gegenbewegung zur Dominantquinte auf. In C-Dur: As bewegt sich nach G, Fis bewegt sich nach G. Diese Konvergenz ist obligatorisch.